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LABYRINTHS
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ALATRI (FR) - DAS MYSTERIÖSE WANDGEMÄLDE VON CHRISTUS
IM LABYRINTH VON ALATRI IN ITALIEN

 

Text von Domenico Marrazzo

Alatri ist eine altertümliche kleine Stadt im Süden des Latium, in Italien, und liegt ca. 70 km südlich von Rom. Ihr Ursprung ist heute noch rätselhaft.
Das erstaunlichste Denkmal ist die Akropolis (oder “Civitas“) auf circa 700 Meter Höhe. Das Mauerwerk hat eine polygonale Form und besteht aus riesigen Felsbrocken (Photo 1).


Photo 1 - Megalitischen Mauern von Alatri

Die Akropolis hat zwei Tore aus der Megalithkultur. Das Haupttor (“Porta Maggiore“ oder “Porta Maior“) und das Kleintor (“Porta Minore“ oder “Porta Minor“) oder auch "Tor des Phallus" genannt.
Das "Haupttor" (Photo 2) öffnet sich auf der Südseite der Akropolis, sie ist 4,5 Meter hoch und 2,68 breit.


Photo 2 - Haupttor der Akropolis - Alatri

Das Tor wurde auf einer Weisen Art gebaut, so dass eine Aufstellung von acht riesigen Felsbrocken aus Kalkstein übereinander aufgestockt bestehen können und darüber ein monolithischer Tragbalken von von ca. 5 Meter Länge dessen Gewicht von mindestens 27 Tonnen eingeschätzten wird.
Auch das Kleintor ist beeindruckend (Photo 3).


Photo 3- Das KleinTor - Alatri

Der monolithische Tragbalken auf dem drei apotropäische Phallus eingemeißelt sind (daher auch der Name) wurden im Mittelalter entfernt und ist 3,50 Meter lang. Die Erbauer dieser Wände sind unbekannt und auch der Zeitpunkt der Erbauung ist ungewiss. Einige Archäologen schatzen die Erbauung zwischen dem XI und IX Jahrhundert vor Christus. Andere behaupten, sie seien sogar noch älter. Mindestens 1000 Jahre v.Chr.
Alatri hat auch römische und mittelalterliche Denkmäler (Photo 4), viele schöne Kirchen und Paläste des XI, XII und XIII Jahrhundert.


Photo 4 - Karte von Denkmalern Alatri

Eine Kirche mit angeschlossenem Kloster aus dem dreizehnten Jahrhundert ist dem St. Franziskus von Assisi gewidmet. Das Kloster öffnet sich auf der “Königin Margherita von Savoia“ Platz. Anfangs wurde es als Kloster erbaut, dann wurde es ein Gefängnis und Strafgericht. Heute ist das Gebäude restauriert und als Ausstellungshalle für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen benutzt.
Bei der Restaurierung im Jahr 1996 wurde versehentlich ein Tunnel mit einem Wandgemälde entdeckt. Unbekannter Maler haben "sechsblättrige Blumen" auch "Blumen des Lebens“ genannt, sowie auch Spiralen, drei Kreisumfänge, dekorative Pflanzen. All dies erscheint wie ein "Unikat" in der Welt der Kunst zu sein.
Es handelt sich um ein großes Wandgemälde. Im Mittelpunkt ist "Christus im Ruhm" oder "Christus der Richter". Das Labyrinth besteht aus zwölf konzentrische Kreisen in Schwarz und Weiß (Photo 5).


Photo 5 - Christus in das labyrinth - Alatri

Der Durchmesser des äußeren Kreises ist ca. 140 cm, das des inneren Kreises ist ca. 55 cm.
Das Gesicht Christus ist bärtig, mit einem Heiligenschein über dem ein Kreuz sichtbar ist (Photo 6).


Photo 6 Christus in das labyrinth der Alatri

Er trägt ein Gewand und einen goldenen Mantel (Photo 7).


Photo 7 - Christus in das labyrinth der Alatri

Mit seiner rechten Hand hilft er eine andere Hand aus dem Labyrinth (Photo 8).


Photo 8 - Christus die rechte Hand schuttelt eine andere Hand die aus dem Labyrinth

Mit der linken Hand hält er ein Buch fest und am linken Ringfinger trägt er ein Ring (Photo 9).


Photo 9 - Christus mit der linken Hand halt ein Buch mit sieben Sigeln und hat einen Ring am Finger

Um da Labyrinth zu realisieren hatte der unbekannte Schöpfer zu erst einen zentralen Kreis nachgezeichnet und anschließend di anderen 23 konzentrische Kreise.
Bevor er die Kreise in schwarz und weiß bemahlte, hatte er dessen Umfang „geschnitten“, so dass sich Winkel, Nischen und Korridore bildeten. Und so ergab sich ein kreuzförmiger Labyrinth.
Für einige sieht es aus wie ein Tatzenkreuz, wie das auf der Fassade der Kirche von St. Franziskus (Photo 10).


Photo 10 - TatzenKreuz in der Kirche von St Frqanziskus - Alatri

Das Wandgemälde mit "Christus im Labyrinth" ist nach Süden gerichtet.
So wie die meisten christlichen Kirchen und Kathedralen gebaut sind, ist auch diese Kirche so gebaut, das der Eingang dem Sonnenuntergang zuschaut und der Ausgang dem Sonnenaufgang.
Die Größe des Gemälde und dessen Höhe (Photo 11) lässt darauf hindeutet, dass es auch von größerer Entfernung gesehen werden sollte. Vielleicht dekorierte es einen großen Raum der Anbetung.


Photo 11 - G. Pavat vor Christus in das Labyrinth der Alatri

Man weiß fast nichts über das Kunstwerk.
Das Gemälde ist sehr beschädigt. Dessen Bedeutung und die Einmaligkeit hat die italienische Regierung dazu geführt 100.000 Euro für die Restaurierung bereitzustellen. Die Restaurierungsarbeiten werden im Winter 2010 beginnen.

Im Jahr 2007 beauftragte die Stadtverwaltung von Alatri dem bekannten Schriftsteller und Forscher Giancarlo Pavat (Photo 12) auf dem Fresko des Labyrinths zu studieren.


Photo 12 - Giancarlo Pavat vorderen Eingang des Tunnels mit dem Fresko des labyrinths von Alatri

Der Schriftsteller und Forscher Giancarlo Pavat ist sehr berühmt in Italien für seine Entdeckungen (Photo 13).


Photo 13 - Giancarlo Pavat

Giancarlo Pavat wurde in Triest 1967 geboren, eine Familie von österreichischer Herkunft (Andreas Großvater kämpfte im Ersten Weltkrieg die österreichisch-ungarische Armee). Verheiratet mit dem Forscher Sonia Palombo. Pavat ist Schriftsteller und Wissenschaftler; er arbeitet in Rom. Er arbeitet mit Museen, Institutionen und kulturelle Organisationen. Für seine Entdeckungen wurde auch von den nationalen Radio-und Fernsehstationen interviewt. Pavat Klettern (kletterten die wichtigsten Gipfel der Dolomiten) und Höhlenforschung, und hält das Patent eines Tauchers.
Für seine Forschungen und Erkenntnisse wurde interviewt und beteiligte sich an Fernsehsendungen der italienischen Öffentlichkeit.
Ich habe zahlreiche Artikel über Naturgeschichte und in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften einschließlich der nationalen Verkehr geschrieben.
Ich habe zahlreiche Artikel über verschiedene historische und naturalistische italienischen Zeitschrift geschrieben. Pavat schrieb die Bücher: "Valcento. Die Mönchsorden des Rittertums im südlichen Latium" (2007), "Christus in das Labyrinth. Das Geheimnis des Fresko" (2009), "Im Namen der Valcento "(2010) und “Die Templer in Alatri“ (2011).

Im Jahr 2009 fanden Pavat, dass der Weg aus dem Labyrinth von Alatri identisch mit dem Weg des Labyrinths der Kathedrale von Chartres in Frankreich (Photo 14).


Photo 14 Labyrinth von Chartres

Pavat identifiziert mindestens sieben mittelalterlichen Labyrinthe gleich Alatri-Chartres.
Viele befinden sich in Italien.
Pavat finden auch, dass es ein anderes Labyrinth. In Rom in der Kirche Santa Maria in Aquiro. Dieses Labyrinth hat im neunzehnten Jahrhundert verloren gegangen. (Photo 15).


Photo 15 -Labyrinth von S Maria in Aquiro -Roma - (bild J Durand XIX)

Das Labyrinth der Kathedrale von “Sanctus Michaelis Maior“ in Pavia ist verschwunden und ist nur ein Fragment erkennbar.
Das von der Kathedrale von St. Martin in Lucca in der Toskana (Photo 16) ist noch zu sehen und ist auf einer Marmorplatte eingraviert.


Photo 16 - Labyrinth von Kirche St Martinus - Lucca - Toscana

In der Toskana gibt es eine andere gleich Alatri-Chartres Labyrinth. Es ist auf einer Steinplatte mit einer Seitenwand der Kirche von San Pietro in Pontremoli geschnitzt (Photo 17).


Photo 17 - Labyrinth von Kirche St Peter - Pontremoli - Toscana

Ein weiterer Chartres-Labyrinthtyp befindet sich in der kleinen mittelalterlichen Kirche von St. Erik von Grinstad in Westschweden (Photo 18).


Photo 18 - Das Kirche von St Erik von Grinstad in Westschweden

In diesem Moment wissen wir noch nicht wer die Autoren des Gemälde von "Christus im Labyrinth“ von Alatri sind. Aber die Analyse der Dekoration wie zum Beispiel die "sechsblättrige Blumen (Photo 19)“, der Umfang (Photo 20) die Spiralen (Photo 21), die Sterne (Photo 22), usw., deuten auf den Orden der "Pauperes Commilitiones Christi Templique Salomonici ", besser bekannt als die "Tempelritter ".


Photo 19 - Die sechslattrige Blumen - Das Kloster St Franziskus von Alatri

Erbaut im zweiten Jahrzehnt des zwölften Jahrhunderts, um die Pilger und das Heilige Grab zu schützen, wurde es vom Französisch König Philipp der Schöne mit der Komplizenschaft von Papst Clemens V im vierzehnten Jahrhundert zerstört.


Photo 20- Triple Kreis - Das Kloster von St Franziskus von Alatri


Photo 21 Die Spiralen - Das Kloster von St Franziskus von Alatri

Der Schriftsteller und Forscher Pavat, in seinem Buch "Valcento. Der Mönchsorden der Ritterschaft im südlichen Latium“, Belvedere Verlag (Latina – Italien) 2007, gezeigt, dass im Mittelalter die Templer in Alatri waren.


Photo 22 Die Sterne - Das Kloster von St Franziskus von Alatri

In vielen Kirchen von Alatri habe ich zahlreiche gemalte "Templer Kreuze" ausfindig gemacht. Eine davon ist die Kirche von St. Franziskus, in der Nähe des Klosters mit dem Labyrinth, und die Kirche von St. Silvester (Photo 23).


Photo 23 - vielleicht Johannes der Taufer - mit dem Roten Kreuz auf den Bart - Kirche St Silvester - Alatri

Es wurde eine Hypothese vorgeschlagen, dass die Standorte mit den gleichen Labyrinthen Alatri-Chartres-Muster, ein Etappe einer Reise oder einer Pilgerfahrt oder einer spirituellen Initiation darstellten.
Mit der anstehenden Forschungs - und Restaurierungsarbeiten, hofft man Licht in dieses Rätsel zu geben.
Für Informationen und Anfragen:
Stadt Alatri - Kultur und Tourismus Amt.
culturaeturismo@comune.alatri.fr.it

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